Unterwegs im Val Poschiavo

Camping Le PreseGestern sind wir voll bepackt ins Val Poschiavo gefahren. Ohne grosse Probleme sind wir vorwärts gekommen. Unser Weg führte uns über den wunderschönen Albulapass und anschliessend auch noch über den Bernina. Schließlich fanden wir einen kleinen aber feinen Camping in Canton, gleich am See. Das Wetter war sehr wechselhaft und kalt bei unserer Ankunft. Auch regnete es noch, jedoch verzogen sich die Wolken und der blaue Himmel zeigte sich und die umliegenden Berge zeigten sich in voller Pracht.

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Heute am zweiten Tag standen wir mit sonnenschein auf. Die besten Voraussetzungen für eine erste Biketour. So packten wir unsere Räder,

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welche wir dank dem neuen Träger das erste Mal dabei hatten. In diesem Gebiet gibt es wunderbare und viele Bikewege. Wir entschlossen uns fürs erste mit einer kleineren Tour, da wir beide nicht so geübte biker sind. So führte unser erster Weg zuerst mal in 1,5h über gute asphaltierte Wege knappe 700m in die Höhe. Anschliessend führte ein wunderbarer Singeltrail wieder runter. Als Belonung gabs ein feines Fleischplättchen in Poschiavo.
Die Tour war wunderschön und ermöglichte uns mal einen Überblick über dieses schöne Tal zu machen.

Am Tag darauf beschlossen wir das Velo stehen zu lassen und dafür die Wanderschuhe auszupacken. Wir fuhren mit der Rätischen Bahn richtung Berninapass. Unterwegs stiegen wir in Caviglia aus, wo es viele Gletschermühlen zu bestaunen gab. Anschliessend wanderten wir via Alp Palü, Alp Grüm auf den Berninapass. Das Wetter war dabei ziemlich mühsam. Zum Teil drückte die Sonne durch und zum Teil ging eine kalte Biese. Das Thema war auf jeden Fall immer Jacke auf, Jacke zu…Die Aussicht und die Natur war auf jeden Fall grandios! eine wunderbare Gegend.

Am nächsten Tag brachen wir unsere Zelte auf dem Camping ab und zogen in ein kleines wunderbares historisches Hotel in Campocologno, ins Stazioni. Für zwei Nächte haben wir uns hier einquartiert. Es ist wunderschön eingerichtet, klein und gemütlich gleich an der Grenze zu Italien. Natürlich gingen wir auch nach Terano einen Kaffee trinken.

Heute sind wir nochmals mit dem Bike unterwegs gewesen. Wir machten den alten Schmugglerweg. Allerdings war der gar nicht so einfach mit dem Bike. Zu mindest für unser können. Mehrmals mussten wir das Velo tragen, schieben und schleppen. Der Weg hat sich aber mit einer genialen Aussicht über das Veltlin mehr als gelohnt.

Die Zeit im Val Poschiavo ist vorbei. So machten wir uns heute wieder auf den Weg, zügelten unsere Sachen von unserem kleinen Hotel wieder in den Bus fuhren richtung Lago di Como. Unterwegs machten wir einen Halt in Sitra und gingen dort eine runde Klettern. Ich konnte meine niegelnagel neuen Kletterfinken einweihen und bin echt voll begeistert von ihnen.
Anschliessend ging es weiter an den See. Dort fanden wir einen kleinen günstigen Camping, an welchem wir noch die restlichen zwei Tage verbringen wollen.

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