Herbstreise: Teil 3 – Willkommen in Spanien

In den letzten Tagen haben sich das Glück und das Pech die Hände gereicht.

Fangen wir mit dem Pech an: Nachdem ich in Arès aufgebrochen bin, ging meine Reise weiter in den Süden. Nach nicht allzu langer Fahrt kam ich nach Capbreton an der Küste. Ein sehr schönes Städtchen, schöner Badestrand, viele Bars, Restaurantes und Shopping möglichkeiten. Der Tourismus ist sicherlich sehr wichtig für diese Stadt. Ich genoss einen Kaffee, kaufte einige Lebensmittel ein und genoss die Sonne. Später fuhr ich weiter nach Bayonne.

Dort besuchte ich das Musée Basque. Ein wunderschönes Museum, dass wirklich viel zeigte von den Traditionen, Lebensbedingungen und der Kultur der Basken. Jedoch fehlte mir ein bisschen der geschichtliche Hintergrund, was mich am meisten interessierte. Anschliessend ging ich noch die Altstadt anschauen, welche Autofrei und auch sehr sehenswert ist. Schliesslich kommen wir nun zum Pech. Ich musste noch einen anderen Ort suchen, um zu übernachten. So fuhr ich ein wenig in der Stadt herum und fand einen guten Parkplatz am Fluss. Ich parkierte und merkte, dass ich am besten Rückwärts parkieren sollte. So setzte ich mich nochmals ans Steuer und fuhr aus dem Parkfeld heraus, schlug ein und dann machte es Rums… Sofort stand ich auf der Bremse und stellte fest, dass ein kleiner Lieferwagen hinten links parkiert war, den ich wegen einem Baum auf welcher ich achtete nicht gesehen habe. Nun ja, der Veloträger ist ein wenig krumm, aber nicht weiter schlimm. Aber am anderen Auto machte ich in die Hecktüre einen schönen Schranz. Nach dem ich mit der Versicherung und der Polizei telefoniert (doofes Französisch), machte ich einen Zettel unter die Scheibe und schaue jetzt mal, wie es weitergeht.

Ich schlaf nicht gut und so brach ich bereits früh am morgen wieder auf. so führte mich der Weg in die Pyrinäen. Zuerst auf Saint-Jean-de-Port. Ein kleines Dörfchen, jedoch ohne Parkplätze, so zog ich gleich weiter. Spanien. Ich erwischte eine wunderschöne Strecke. Arnéguy-Auritz-Garralda am Rio Irati, weiter auf Agoitz-Lumbier-Sangüesa. Und nun zum glücklichen Teil: Auf dem Campingplatz machte ich mich neben zwei spanischen Wohmobilen breit. Sofort kamen wir ins Gespräch, gab es Kaffee und Schnapps. Sie kamen aus dem nahen Pamplona und verbringen das Wochenende hier. 2. Glücksfall: Im Städtchen war der letzte Tag eines Festes, mit Stierkampf und allem. Und so luden sie mich ein, mitzukommen. also gingen wir zuerst ins Städtchen, sie erzählten mir viel über die Gegend und das Fest. Durch die halbe Stadt sind massive Holzzäune aufgestellte worden für das Stierrennen, welches schliesslich in der Arena endet. Die grossen Kämpfe waren vorbei, jedoch liessen sie kleine Stiere in die Arena und jeder konnte hinein und mit dem Stier sich ein Rennen liefern. Die Stimmung auf jeden Fall war super. Musik, alles geschmückt, traditionelle Bekleidung. Wir assen schliesslich gemeinsam zu Abend, ich wurde abermals eingeladen und machten Fiesta bis nach Mitternacht.

 

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