Osteuropa – 3.Teil, Quer durch Rumänien

Wir fuhren weiter Richtung Norden. Auf dem Weg in den Nationalpark, besuchten wir zwei Klöster: Agapia und Varatec, welches das grösste in Rumänien ist. Anschliessend auf der Suche nach dem Besucherzentrum des Park National Vanatori Neamt, fanden wir dieses nur nach langer Suche und mit viel Glück mit Hilfe eines munzigen kleinen Strassenschilds. Wir bekamen einige Prospekte ausgehändigt, die zuerst im ganzen Haus zusammen gesucht wurden. Danach machten wir uns auf den Weg einen kleinen Zoo mit Bisons, Bären und Hirschen zu besichtigen. Einem Braunbären konnten wir uns bis auf wenige Zentimeter näheren, wobei wir seine scharfen Zähne genau abzählen konnten.

Das freie campieren ist offiziell in Rumämien nicht erlaubt, aber inoffiziell machen das die meisten Rumänen. Im Nationalparkzentrum teilten sie uns eigentlich mit, dass im Nationalpark nicht gecampt werden kann. Doch als wir hinein fuhren entdeckten wir bereits nach kurzer Zeit links und rechts von der Strasse viele Rumänen mit Zelt oder Wohnwagen am Grillieren. So fanden auch wir einen schönen Platz an einem Fluss mitten im Nationalpark.

Für den nächsten Tag hatten wir uns vorgenommen mit den Velos den Nationalparkt zu erkunden. Leider sind die Wege so schlecht gekennzeichnet, dass wir uns für einen normalen Forstweg entschieden. Wir wollten eigentlich wirklich einen anderen Weg nehmen, doch fanden wir ihn wirklich nicht. So kamen wir zu einem weiteren schönen Kloster.

Danach ging es weiter Richtung Lacu Rosu. Auf der Passstrasse ist einiges los, und die steilen Karpetenfelswände waren schon sehr beeindruckend. Oben angekommen, gönnten wir uns etwas zu essen und einen guten rumänischen Dessert dazu, an den sich Michi noch erinnern konnte von seinem letzten Besuch in Rumänien.

Der Weg nach Brasov war noch weit und die Passstrassen zum Teil schlecht. Wir rechneten schon fix mit einer weiteren Übernachtung unterwegs. Umso mehr staunten wir als wir plötzlich auf einer ganz neu geteerten Strasse fuhren, und das nicht nur für 100 Meter sondern fast 200km. So kamen wir am Abend auf unserem ersten Campingplatz in Brasov an.

Am nächsten Tag erkundeten wir mit den Velos das Zentrum von Brasov welches wirklich sehr schön ist, so wie es uns von mehreren Personen gesagt wurde. Im Zentrum hat es einen kleinen Berg, welcher mit einer Seilbahn oder über einen Weg bestiegen werden kann. Jedoch trauten wir uns nicht auf diesen Aussichtsberg mit den Velos weil wir gelesen hatten dass erst im 2008 wieder ein Tourist von einem Bären gefressen wurde. Es hat eben zahlreiche Bären dort, welche am Abend und der Nacht bis in die Stadt kommen.

Tags darauf wechselten wir auf den Vampircamping in Bran. Dieser Ort ist so bekannt, weil er als Inspiration von Graf Dracula diente. Die ganze Gegend hier nennt sich Transilvanien und das Schloss ist sehr bekannt. Wie uns von einem deuteschen Ehepaar gesagt wurde müssen wir das Schloss sehr früh besuchen, weil es danach zuviele Leute hat. So machten wir es auch am nächsten Tag und besuchten das Dracula Schloss. Danach machten wir noch eine Velotour die uns wunderschön in die Berglanschaft führte an kleinen Dörfen vorbei. Am Abend gönnten wir uns ein Privat-Barbecue mit eigenem Kohlengrill am Tisch bevor es am nächsten Morgen Richtung Donau Delta ging, wo die nächsten Highlights auf uns warteten.

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